Und wieder geht Täterschutz über Opferschutz!

Das ist ja wieder typisch. Die Rechtssprechung in Deutschland ist ein Skandal. Ja, im Zweifel für den Angeklagten ist richtig, aber es gibt genug Verbrechen, die sich nun mal nicht eindeutig beweisen lassen.

So zuletzt geschehen in Essen. Ein junges Mädchen befindet sich freiwillig mit mehreren Erwachsenen in einer Wohnung, in der getrunken und gekifft wird. Sie will dort zusammen mit anderen Frauen im Wohnzimmer übernachten. Der Mann schickt die Frauen weg und vergewaltigt das Mädchen. Sie hat sich aber lediglich verbal gewehrt, war panisch und hat sich nicht getraut, gegen einen Erwachsenen anders vorzugehen. 

Doch sie fand sofort nach der Tat den Mut, zur Polizei zu gehen und den Mann anzuzeigen. Jetzt wurde der Mann freigesprochen, da sich das Mädchen nicht genug gewehrt hat.

Das ist ein absoluter Witz. Niemand weiß, wie er sich in einer Gefahrensituation verhält. Die Meisten Opfer sind auch ohne Waffen starr vor Angst und flehen einfach nur um ein Ende der Tat. Die wenigsten Opfer sind so rational, sich richtig zu wehren und die Situation rational zu analysieren. Und obwohl das Mädchen grad erst 15 Jahre alt geworden ist, sollte sie das nach Meinung der Richterin können. NEIN sagen und den Täter bitten es sein zu lassen sind kein klares Zeichen dafür, dass man es nicht will???

Vielen Dank auch. In Deutschland ist es für die Opfer immer eine Tortur eine Vergewaltigung anzuzeigen. Die Opfer bekommen eine Mitschuld, die Opfer werden in jeder einzelnen Situation analysiert und bloßgestellt. Die Täter kommen frei. 

Das System und die Bestrafungen müssen sich hier ganz dringend ändern. Das sind keine Kavaliersdelikte sondern schwere Straftaten. 

13.9.12 13:43

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