Joy Fielding - Lebenslang ist nicht genug

Hallo Zusammen,

ich habe mir durch Zufall ein etwas älteres Buch ausgesucht, dass laut Rückentext ganz viel versprechend klingt.

Eine typische amerikanische Familie - Mutter, Vater, zwei Kinder - lebt ein glückliches und erfülltes Familienleben, bis die kleine Tochter vergewaltigt und ermordet wird. Die Familie zerbricht fast an der Tragödie und die Polizei findet keine Hinweise. Die Mutter will nun die Suche nach dem Mörder in die eigene Hand nehmen...

Tja, nichts spektakuläres, aber aus der Story ließe sich etwas machen. Wenn die Autorin gut schreiben kann, kann es wirklich eine nette Kriminalgeschichte, wenn nicht sogar ein richtiger Thriller werden.

Aber weit gefehlt. Das Buch ist schlecht geschrieben und aus der Story wird nichts raus geholt. Joy Fielding schreibt absolut gelangweilt und die Story nimmt einfach keine Dynamik auf. Bis zum Schluss hofft man noch, dass wenigstens ein kleiner Spannungsbogen kommt, aber diese Hoffnung wird enttäuscht. 

Es wirkt, als wäre das Buch an einem gelangweilten Abend runter geschrieben worden, ohne dass man sich mit tatsächlichen Kriminalfällen beschäftigt hat oder sich tatsächlich Gedanken über die Story gemacht hat. Eine gelangweilte Hausfrau, die absolut keine Thriller oder Krimis kennt versucht eine Geschichte zu schreiben, in der beschrieben wird, welche unsinnigen und amateurhaften Versuche sie in Ihrem Kopf hätte, um selbstständig einen Mörder zu finden. Die Story hätte man so auch nachmittags bei einem der pseudo Realitätsshows unseres Hartz4-TV's vorstellen können - wie "Mitten im Leben" oder so ein Unfug. 

Schlechte Story, langweilig und schlecht geschrieben, gar nicht recharchiert. Note 6!

4.2.13 13:55

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(4.2.13 14:04)
kommt mir vor als würde man rtl schauen xD

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