John Gisham - Das Geständnis

So, hab jetzt doch das Buch gelesen....

...und bereue nichts! Total geil geschrieben!

 Zur Story:

Es geht um das total ausgelutschte Thema der Todesstrafe in den USA. Es geht mal wieder um einen Insassen, der wohl Unschuldig ist. Und wieder gibt es Menschen, die in letzter Minute alles versuchen, um die Hinrichtung zu verhindern (klingt total langweilig, daher hab ich das auch vor mir hergeschoben)!

ABER: Zum ersten Mal wird die Geschichte aus einer ganz anderen Perspektive erzählt. Zum ersten Mal ist der Hinrichtungstermin mitten in der Story und nicht als letztes Kapitel. Zum ersten Mal hat man als Leser bis zum Schluss keine Ahnung, wie die Story ausgeht und was man überhaupt selbst von der Situation halten soll.

 Ohne zuviel zu verraten sei angemerkt, der Todeskandidat hat seine Hinrichtung schon längst akzeptiert und versucht garnicht erst gegen das System anzukämpfen. Doch plötzlich taucht der wahre Täter auf, der unheilbar krank ist und nun doch eine Art Gewissen entwickelt. Jedoch ist er ein Gewohnheitsverbrecher und seine Glaubwürdigkeit damit begrenzt. Zudem will er auch die Zeit bis zu seinem Tod nicht im Gefängnis verbringen.

Die Geschichte entwickelt eine tolle Dynamik, John Grisham hat mal wieder richtig lustige Gespräche eingebaut, mit einer Menge Ironie. Absolut geil zu lesen und spannend bis zum letzten Wort. Hätte nicht gedacht, dass ein Autor eine Möglichkeit findet, ein so oft erzähltes Thema komplett anders aufzuziehen. TOP! 

 

Fazit: Mehr als Empfehlenswert!!!

20.3.12 17:51

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